Sind die Crowdfunding-Geder meldepflichtig?
Geht eine Zahlung von einem ausländischen Konto ein (z. B. über unseren Zahlungsdienstleister Stripe mit Sitz in Irland), kann es vorkommen, dass deine Bank im Verwendungszweck automatisch einen Hinweis wie „Meldepflicht beachten – Hotline Bundesbank“ ergänzt. Hintergrund dafür sind die gesetzlichen Vorgaben zur Meldepflicht bei grenzüberschreitenden Zahlungen an die Deutsche Bundesbank.
Was ist die Meldepflicht?
Die Meldepflicht greift bei ausländischen Zahlungen von mehr als 50.000 €. Überschreitet eine Zahlung diese Grenze, muss die entsprechende Transaktion der Deutschen Bundesbank gemeldet werden. Diese Meldungen zu grenzüberschreitenden Zahlungen dienen der Erstellung der Zahlungsbilanz der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Währungsunion.
Sind die Crowdfunding-Gelder meldepflichtig?
In der Regel musst du die Fundingsumme, die du über ein FAIRPLAID Crowdfunding-Projekt eingesammelt hast, nicht melden. Der tatsächliche Zahlungsverkehr findet zwischen dir bzw. deiner inländischen Organisation und deinen in der Regel ebenfalls inländischen Unterstützer:innen statt. Das ausländische Stripe-Konto fungiert dabei lediglich als technische Zwischenstation für die Abwicklung der Zahlungen.
Entscheidend ist dabei nicht die gesamte Fundingsumme, sondern jede einzelne Unterstützung. Meldepflichtig wird eine Zahlung nur dann, wenn dein Projekt eine einzelne Spende von einem ausländischen Konto in Höhe von mehr als 50.000 € erhält.
Weitere Informationen und Kontakt
Für detaillierte Informationen zur Meldepflicht kannst du das offizielle FAQ-Dokument der Bundesbank zur AWV-Zahlungsmeldung einsehen: FAQs zur AWV-Zahlungsmeldung der Bundesbank.
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. FAIRPLAID übernimmt keine Haftung oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen.